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Hallenstadion Zürich Riverdance: „die choi gigele“

Im Londoner Westend und am New Yorker Broadway läuft gegenwärtig die Musical Adaption des 2006 uraufgeführten Films „Once“. Dieses extrem „sensible“ Stück schlägt seit 2011 alle Rekorde. Es gewann den Tony Award für das beste Musical, insgesamt wurde es 11-mal nominiert und siegte in 8 Kategorien. Im kommenden Jahr finden die letzten Vorführungen in London und New York statt.

Riverdance

Ein Teil dieses Genusses - anders aber ähnlich - können sie gegenwärtig in Zürich erleben. Kaum eine Show hat ein Land derart populär gemacht wie jene von Riverdance Irland. 1994 erblickte sie während des Eurovision Songcontests als Pauseneinlage das Licht der Welt, seitdem ist Riverdance eine Erfolgsgeschichte. Der Gegensatz zwischen zarter, feiner, melodiöser Musik und dem irischen Stepptanz ist beachtlich und faszinierend. Die schnellen Beinbewegungen kreieren eine Stimmung, die die Zuschauer in ihren Bann zieht. Die farbenprächtigen Hintergrundslides verzaubern. Die Perkussion der einzelnen Schlaginstrumente im Gleichklang überzeugt. Insbesondere den ersten Teil habe ich genossen. Die ganze Show verlief für mich bis zur Pause absolut perfekt.

Wieso der zweite Showteil mit osteuropäischen und spanischen Stücken „aufgebrezelt“ werden musste, war für mich unverständlich. Damit nahm man der Performance aus meiner Sicht den Schwung, ich hatte dann erheblich mehr Schwierigkeiten. Dennoch ist es verständlich, dass die Mischung von Stepptanz, perfekter Beherrschung der Instrumente, den wunderbaren lyrischen Frauenstimmen, der einmaligen keltischen Musik sowie Licht und Farbdesign weltweit - so auch im Hallenstadion in Zürich - fasziniert. Die Show ist bis zum 19. Dezember 2014 in Zürich, Oerlikon zu sehen.

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Geschrieben von Daniel Fischer



k2_ON Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00 in Musical Berichte

Heinz der im (S)pec(H)(t)echtplatztheater-den Vogel abgeschossen

Offen gestanden, es ist mir selten so schwer gefallen eine Kritik zu schreiben. Warum? Wir waren zu zweit, einem gefiel was er zu sehen bekam, dem andern nicht!

Vorab das Unbestrittene; Christian Weiss, Daniel Schaub und Roman Riklin sind Klassemusiker. Ihr Humor ist ausgesprochen trocken, er grenzt manchmal schon an Langweile, genau das macht das Trio speziell. Letzteres sind sie allemal, ein Unikat auf dem Schweizer Showmarkt. Ihre Gesellschaftskritik kam bei uns ambivalent an, originell aber nicht sonderlich differenziert.

Beachtenswert ist, dass die Lieder sozusagen "verzahnt" miteinander und sehr Refrainintensiv sind.

Beinahe makaber ist der Anfangsgesang, da wird eine Totentafel, der unlängst verstorbenen Künstler runter gesungen, um  das Liedchen mit der Zeile "Aber mir si da" zu krönen. Natürlich darf die berühmte "Rosmarie" nicht fehlen. Für den volkstümlichen Teil steht dann der "Leue". Die Geschichte vom schrecklichen Fenstersturz... schrecklich weil das Opfer auf den eigenen Audi fällt... fährt auch ein.  

Dummer- wird dann noch eine Pointe polizeilich gesucht, bezeichnender-weise findet mitten im Programm die obligate Bierverköstigung statt.

Spechte klopfen mit erheblichem Kraftaufwand gegen den Baumstamm. Das machen die drei zweifellos auch; mich dünkt, es lohnt sich das "Geklapper" abzuhören, Diskussionsbedarf mit einem Partner wird allemal entstehen.

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Geschrieben von Daniel Fischer



k2_ON Freitag, 12 Dezember 2014 00:00 in Musical Berichte

Udo Jürgens oder "wenn brilliant ausgezeichnet trifft"

Offen gestanden, der letzte Sonntag lief für meine Gattin und mich nicht so optimal, vor dem Besuch des Konzerts von Udo Jürgens empfanden wir dieses mehr als Pflicht, denn als Kür des Tages.

Hätten wir -wir mögen Udo, sind aber keine "heissblütigen Fans" - denn ahnen müssen, dass dieser Anlass für uns die beste aller Shows   der vergangen Monate wird? Apropos wir sehen unzählige Shows jeden Monat.

Eigentlich ja; Udo Jürgens ist und hat Klasse. Wenn einer im Alter von achtzig Jahren so etwas abliefert, ist er im wahrsten Sinne einmalig! Udo ist Musik und Professionalität in einem; er kann es einfach...,  eine Reaktion war durchaus nicht einmalig, auch andere Muffel begeisterte Udo, von dem Gross des Publikums der Udo Jürgens Fangemeinde ganz zu schweigen!

Der Vollblutmusiker kann es sich leisten, viele neue Lieder mit bemerkenswerten Texten zu präsentieren und dabei verzaubert er. Ein Beispiel? Die wunderschöne Ballade vom Sohn, der mit seinem Vater einen Drachen bauen möchte. Der sehr aktuelle Song "Gefangen im Netz" ist zumindest aus meiner Sicht Spitzenklasse. Beindruckend sind auch die gesprochenen Übergänge. Man sollte Udo Jürgens, was seine  Aussagen und Beobachtungen anbetrifft, ernst nehmen, der Mann hat in jeder Hinsicht Klasse! Vielleicht denken jetzt einige, was soll diese Lobhudelei auf den deutschen Schlager? Meine Antwort darauf lautet: Ich verbrachte einfach einen Superabend, diese Zeilen sind nicht an den deutschen Schlager generell gerichtet, sie sind Zeichen meines allerhöchsten Respekts für diesen Mann.

Mir wurde ein Zweites bewusst, Spitzenklasse ist nur was in jeder Facette gut ist. Wie seit vielen Jahren begleitet Pepe Lienhard auch auf der Tournée "Mitten im Leben" Udo Jürgens, er ist schlichtweg ausgezeichnet. Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang die russische Stargeigerin; von ihr müsste man eigentlich  noch mehr hören. Die Sängerin Doretha Loreen überzeugte ebenfalls voll und ganz. Ich lasse das jetzt stehen als eine Kritik an  einem Abend, der einfach nur toll war, nämlich "bitte (schön) mit Sahne" (allererste Sahne!).

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Geschrieben von Daniel Fischer



k2_ON Dienstag, 09 Dezember 2014 00:00 in Musical Berichte

Claudio Zuccolini-iFach "zuccohaft"

Am vergangenen 3. Dezember 2014 war ich wiedermal im "schönsten" Zürcher Privattheater im Theater 11 zu Gast. Da erfuhr ich, dass Claudio Zuccolini "beinahe" gar nicht mehr dort geweilt hätte. Er enthüllte da nämlich, die Medienschelte über seinen Knieauftritt im letzten Jahr - aus Sicht des imScheinwerfers zum grössten Teil unberechtigt-hätte Ihn "beinahe" in den Selbstmord getrieben. Nun ganz kann (soll) man ja "Zucco" zum Glück nie ernst nehmen!

Der imScheinwerfer sah das Zirkusdesaster seinerzeit anders. Zitat: "Es mag zutreffen, dass es beim Bündner noch "Luft nach oben" gibt, was aber auch damit zu tun hat, wie gut seine Darbietungen bei andern Gelegenheiten sind."

Solch eine Gelegenheit ist zweifellos sein neues, viertes Programm "iFach Zucco". Der kleine "grosse" Bündner macht all seine "skills" bemerkbar. Wenn er über die beiden Alternativschweizer Felix und Regula sinniert, frage ich mich seit langem, was die beiden Phantasiegestalten, die wohl zumindest teilweise in "Zuccos Umfeld "vorkommen-, über seine Komik denken. Vielleicht entstammen sie auch dem Bündnerland mit den 483 "Sonnen"-tagen", deren Einwohner (die Bündner) sich extra nach Zürich begeben, um richtig "beschiss....." Wetter zu erleben.

Für die Gierigen unter uns Zucco enthüllt das Geheimnis , wie man mit CHF 5‘000  23,5-facher Millionär wird! Sie erfahren auch das Erfolgsrezept des Verkaufs von Haaren aus den Abflussfiltern öffentlicher Schwimmbädern oder die Geschichte der Weiterverwertung des Poolwassers von Zürcher Brauereien. Die Devise lautet "Tue gutes und sprich darüber!" Zuccolini tut dies in feinsinniger, origineller und niemals primitiver Manier und wir sprechen positiv darüber ... einfach weil er es verdient hat und man sich das anschauen sollte!

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Geschrieben von Daniel Fischer



k2_ON Dienstag, 09 Dezember 2014 00:00 in Musical Berichte
DIE ZAUBERFLÖTE, 07.12.2014

DIE ZAUBERFLÖTE, 07.12.2014

Intuitiv-kreativ-weibliches Chaos versus streng-patriarchalisch-hierarchische Ordnung: Dank Tatjana Gürbacas Inszenierung hat Zürich wieder eine neue ZAUBERFLÖTE: Intelligent, witzig, über weite Strecken sehr kurzweilig, mit einem leichten Hang zur Hässlichkeit in Kostümen und Ausstattung, aber vor allem mit jungen, frisch und unverbraucht klingenden Stimmen und SängerdarstellerInnen voller Spielfreude und einem vor Musizierlust nur so vibrierenden Dirigat!

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Geschrieben von Kaspar Sannemann



k2_ON Montag, 08 Dezember 2014 00:00 in Berichte

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