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Musical Magazin - Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Das Freddy Burger Management ermöglicht uns mit dem revolutionären Rockmusical „Jesus Christ Superstar“ eine Fülle von sinnliche Eindrücken. Für die einen ist es tolles Neuland, für die andern sinds stimmige Erinnerungen, teils bis über 40 Jahre zurückreichend. Auch heute ist es kaum zu glauben, was der damals 21-jährige Musikstudent Andrew Lloyd Webber und sein Texter Tim Rice zustande brachten.

Jesus Christ Superstar zählt heute – in elf Sprachen übersetzt, in 22 Ländern aufgeführt und zweimal verfilmt – zu den Klassikern des Musical-Repertoires. Eigentlich wäre der Begriff Oper zutreffender.

Nur sehr wenigen Komikern gelingt eine packende, abendfüllende Präsenz alleine auf einer grossen Bühne. Ein einziger beleuchteter roter Stuhl steht auf der Bühne, die aus gezimmerten Holzpaletten daliegt und untendurch von roten LEDs beleuchtet wird. Die LED-Lampen blenden nur am Anfang, dann blendet Rocchi. Zunächst jedoch schwebt eine Wolke aus dem seitlichen Dunkel des Bühnenraums daher. Rocchi selber schnarcht noch. Rocchi ist Italiener, Wahlschweizer mit Doppelpass, scharfer Beobachter. Seine Mutter, in Italien lebend, will nicht mit ihm nach Europa reisen und versteht auch nicht, weshalb Massimo einen Schweizer Pass führt. Auch viele Schweizer wollen nicht nach Europa reisen. Und diese Schweizer stehen mit ihren Dialekten und Eigenheiten im Mittelpunkt des Abends.

Nachdem sich die anfängliche Wolke verzogen hat, erwacht auch Rocchi so langsam unter seinem Veston auf seinem roten Holzstuhl. Um 4 Uhr morgens hatte ihn Mammas Tira mi su - der Name sagt's -  gebodigt. Er verflucht seine innere Schwere – und würde es trotzdem immer wieder essen. Gut ist er nun wach. Denn nun kommt das Publikum in den Genuss eines zweistündigen „Tagesbucheintrags“ zur EU, zur Schweiz, zu den Schweizern – und den Europäern.

Donnerstag, 12 November 2015 00:00

Musicalankündigung – HAIR

Es gilt als das Kult-Musical, als kulturelles Phänomen, als Meilenstein der Popkultur – ein „must see“. Auch 50 Jahre nach seiner Premiere wird “HAIR - The American Tribal Love-Rock MUSICAL” sein Publikum noch stets begeistern. Von Februar bis Juni 2016 tourt das Musical erneut durch Europa – auch in der Schweiz findet das Revival statt.

Die Show wurde aus Protest heraus geboren, aber ist eine Bekräftigung des Credos der Hippiebewegung. In HAIR suchen die Blumenkinder der 68er ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Eine Ära im Zeichen von „Aquarius". Make love, not war!

Sonntag, 01 November 2015 00:00

LA BOHÈME, Zürich 01.11.2015

Kritik:

Resigniert legt Rodolfo im vierten Bild die Feder weg, resigniert wirft Marcello seinen Pinsel weg nachdem (in dieser um sieben Ecken herum konzipierten Theater auf dem Theater Inszenierung) ihr Stück einen Theaterflop hingelegt hat. Von einem Flop dieser Neuproduktion am Opernhaus Zürich zu sprechen, wäre vielleicht ein bisschen zu stark, allerdings kann man auch nicht so vorbelhaltlos in Jubel ausbrechen, wie das ein grosser Teil des Premiernpublikums getan tat. Szenisch wurde viel Aufwand betrieben (mit eher bescheidenem Resultat), die komischen Seiten des Librettos betonend - was völlig auf der Strecke blieb, war das eigentliche Drama. Musikalisch bleibt noch Luft nach oben.

Donnerstag, 22 Oktober 2015 00:00

CHOWANSCHTSCHINA, Basel 22.10.2105

Kritik:

Geradezu unheimlich aktuell ist sie, die Oper CHOWANSCHTSCHINA (Die Affäre Chowanski) von Modest Mussorgski – und das Theater Basel hat das Werk mit packender und tief bewegender Eindringlichkeit zur Aufführung gebracht.

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Sonntag, 18 Oktober 2015 00:00

LE PROPHÈTE. Karlsruhe 18.10.2015

Kritik:

Sie waren einst die reinsten „Strassenfeger“, die Grand Opéras von Giacomo Meyerbeer. Im 20. Jahrhundert fristeten sie aus verschiedenen Gründen ein Mauerblümchen-Dasein. Nun scheint sich eine Renaissance dieser Werke und dieses wichtigen Komponisten anzubahnen – und das ist gut so. Das Badische Staatstheater Karlsruhe jedenfalls hat mit der gestrigen,zu Recht heftig applaudierten und bejubelten Premiere jedenfalls einen enorm wichtigen Beitrag dazu geleistet.

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Regie: Bastian Kraft Premiere: Samstag, 11.4.2015, 20 Uhr, Pfauen
Jean Genet (1910-1986), Homosexueller, Krimineller und einer der bedeu-tendsten Dichter Frankreichs, ist mit seinem Drama DIE ZOFEN ein Meis-terwerk gelungen, das zwischen Illusion und Realität von einem Spiel um Macht und Erniedrigung erzählt.
Am Samstag, 11. April, feiert das Kammerspiel in einer Inszenierung von Bastian Kraft im Pfauen Premiere. Bereits in der Spielzeit 2012/2013 stellte er sich dem Zürcher Publikum erfolgreich mit Hermann Hesses „Der Steppenwolf“ vor. Auf der Bühne werden Lena Schwarz und Olivia Grigolli als die beiden Zofen der gnädigen Frau, gespielt von Susanne-Marie Wrage, zu erleben sein.
„Ich liebe die, die ich liebe, sie sind immer schön und manchmal un-terdrückt, aber aufrecht in ihrer Revolte.“ (Jean Genet)

Mittwoch, 30 Juli 2014 00:00

Die Zauberflöte als Fantasy Spektakel

Mozarts „Zauberflöte“ gehört weltweit in den Opernhäusern zu den meistaufgeführten Werken. Als schrilles und faszinierendes Opern Spektakel auf Europas grösster Seebühne am Bodensee ist diese Aufführung jedem Liebhaber von Opernaufführungen, zu empfehlen – sofern noch Eintrittskarten erhältlich sind. Zauber heisst jetzt Fantasy, wäre ich fast gewillt zu schreiben.

Dominiert wird diese Aufführung von Marie-Jeanne Leccas phantasievollen Kostümen. Zauber und die Wiener Symphoniker ergänzen die Fantasy musikalisch farbenfroh. Ein imposantes Bühnenbild mit 27 Meter hohen Drachen, der riesige Schildkrötenpanzer mit dem aufblasbaren Seegras oder die tollkühnen Flugakrobaten verbunden mit wunderschöner Natur, machen die Aufführung tatsächlich zu einem zauberhaften, skurrilen,  Fantasy Spektakel; ein optisch überwältigendes Märchen. Es ist bewundernswert, wie es dem Regie führenden Intendanten David Pountney gelungen ist, Spektakel und Tiefe, Ernst und Unterhaltung zusammen zu bringen.

Mit (negativ) kritischem Blick betrachtet, könnte man anbringen, dass auf populistische Art eine zwar wunderschöne Bühnenshow entstanden ist, dies jedoch auf Kosten von einer der besten musikalischen Werke Mozarts. Dies ist aber nicht meine Meinung. Für mich der einzige Nachteil an der Aufführung ist, dass man den Inhalt von Emanuel Schikaneder versteht, diese Story ist aber wirklich nicht so toll.

 

 Was die Bregenzer Festspiele zeigen, ist effektvolle Opernunterhaltung des 21. Jahrhunderts. Ein Fantasy Märchen nicht nur für Erwachsene. Persönlich würde ich mir wünschen, dass während einer unterhaltsam anspruchsvollen Aufführung von über 140 Minuten einmal doch eine Pause gemacht wird.  Für die gutschmeckenden und perfekt funktionierenden Gastronomie  rund um die Räumlichkeiten der Seebühne ein Mehrwert. In Wallenstadt ist das womöglich, gar keine schlechte Lösung.

 

Alles in allem eine Super Show.

Daniel Stulz

Mittwoch, 14 Mai 2014 14:43

Bryan Adams

Bryan Adams:

altZum 30-jährigen Jubiläum auf „Reckless“-Tour Seit mehr als drei Jahrzehnten begeistert Bryan Adams Millionen Fans weltweit nonstop mit Bestseller-Songs und vehementen Live-Auftritten. Seine CDs eroberten stets die Spitzen der internationalen und Schweizer Charts, erreichten multiplen Gold- und Platinstatus. Seine Hitsingles entwickelten sich zu Rockhymnen. Bryan Adams ist ein Rocker für alle Jahreszeiten, dessen Konzerte Adrenalin pur sind. Im Dezember tourt der Rock-Superstar ohne Allüren mit seiner Band aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums, der Veröffentlichung seines überragenden „Reckless“-Albums mit Bestsellern wie „Run To You“, „Kids Wanna Rock“, „Somebody“, „Summer Of ‘69“ und „Heaven“. Sie können live mit dabei sein am Freitag, 12. Dezember 2014 im Hallenstadion Zürich. Unabhängig von aktuellem Schallplattenerfolg gilt Bryan Adams als einer der weltweit populärsten Live-Interpreten.

 

Nach einer erfolgreichen ausverkauften Cesar-Millan-Show letztes Jahr im Hallenstadion Zürich kehrt er wieder zurück in die Schweiz. So heisst es aufatmen für alle verzweifelten Hundehalter. Der internationale Hunde-Experte Cesar Millan gilt als der Erfinder des Hundeflüsterer-Programms, und er gibt sein Wissen über den richtigen Umgang mit Hunden weiter. In einer unterhaltsamen Live-Show weiht er das Publikum in seine einzigartigen Techniken ein. Im Herbst tourt er durch Europa und gastiert mit seiner «Leader oft the Pack-Live-Show» in der St. Jakobshalle Basel. Hundebesitzer und solche, die es werden wollen, unbedingt den Donnerstag, 17. Dezember 2015, reservieren.

 

 

 

Das Beste aus Oper, Gospel und afrikanischen Traditionals: Der Cape Town Opera Chorus mit seiner neuen Show African Angels erstmals in der Schweiz

Samstag, 18. April 2015 im Theater 11 Zürich

Sie bringen die Seele Afrikas zum Klingen – die Sängerinnen und Sänger des Cape Town Opera Chorus. Bei den International Opera Awards in London wurde das herausragende Ensemble zum besten Opernchor des Jahres 2013 gewählt. In zahlreichen Inszenierungen der Cape Town Opera
von London über Paris bis Melbourne begeisterten die brillanten Stimmen Kapstadts bereits ein weltweites Publikum. Mit ihrer neuen Show African Angels feierten sie im vergangenen Sommer eine umjubelte Deutschlandpremiere in der Kölner Philharmonie. Erstmals in der Schweiz wird das Programm, das leidenschaftliche Opernmelodien genauso umfasst wie bewegende Gospels und afrikanische Traditionals, am 18. April 2015 im Theater 11 Zürich zu erleben sein. Ob „Brindisi“ aus Verdis La Traviata, Miriam Makebas „Pata Pata“ oder Klassiker von „Oh Happy Day“ bis „The Battle of Jericho“ – die anspruchsvolle und gleichermassen kurzweilige Zusammenstellung weltbekannter Musikstücke offenbart die faszinierende Vielseitigkeit der 18 ausgewählten Sängerinnen und Sänger des Cape Town Opera Chorus und ist dabei so facettenreich und bunt, wie Südafrika selbst. 

So wie’s Messi und Ronaldo mit den Füssen treiben, treibt’s Rima mit Händen und Mundwerk. Schnell, präzise, unerwartet und oft aus dem Rückhalt. Rima hat keine Zeit für komplizierte Dribblings, er schiesst und schiesst. Das Staccato muss stimmen. Am wohlsten fühlt sich die hyperaktive Bühnensau Rima, wenn sein Publikum aus den Lachern nicht mehr herauskommt. Das gelingt an mehreren Stellen seines höllwitzigen Hellwetziaprogramms. Rimas grossartige pantomimischen
Kurzeinlagen sind fester Bestandteil der Komik.

Köln/Berlin, 25.03.2015 – Nachdem a-ha bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, sich für einen spektakulären Auftritt beim 30. Jubiläum von «Rock In Rio» wieder zu vereinen, freut sich die legendäre norwegische Band nun umso mehr, bekannt geben zu können, dass sie im Herbst dieses Jahres ein neues Studio-Album veröffentlichen wird. Im Anschluss an das Album werden sie 2016 wieder gemeinsam auf eine internationale Tournee gehen! So machen sie auch am Montag, 04. April 2016, im Zürcher Hallenstadion halt.

Freitag, 27 März 2015 00:00

STIMMEN 2015 – Das Programm

2015 findet STIMMEN zum 22. Mal statt. Der fünffache Grammy-Gewinner und internationale Superstar LIONEL RICHIE wird am 15. Juli die Marktplatzkonzerte in diesem Jahr eröffnen. Zwischen dem 15. und 19. Juli werden LIONEL RICHIE, BOB DYLAN,
MELISSA ETHERIDGE, SOPHIE HUNGER und schliesslich STATUS QUO die STIMMEN-Fans auf dem Lörracher Markplatz begeistern.

Donnerstag, 19 März 2015 00:00

CRISTALLIN (CH )

CRISTALLIN schreibt Songs so weich, dass man sich für immer in sie hineinlegen möchte. Mit «Tides» gibt er einen ersten Vorgeschmack auf die im Frühling erscheinende EP. Darauf hüllt uns CRISTALLIN ein in träumerische Melodien und sanfte Beats und nimmt uns mit auf eine Reise in die sphärischen Weiten des Dream Pop .

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