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Musical Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Musical Magazin - Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Mai22

P!NK

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pink_1Ist das ein Vogel, ist das ein Flugzeug? Nein, es ist Pink!

Nach einer etwas mehr als eine Stunde dauernden Performance der Vorband Churchill kann Pinks Auftritt um 21.15 in grossem Stil endlich losgehen. Sie betitelt ihre Show mit dem Namen "The Truth About Love" und leitet diese mit dem Song "Raise your Glass" ein. Zuvor aber lernen wir noch ihren Ansager kennen, einen äusserst eigenartigen Mann mit clownsähnlicher Frisur. Ihn müssen wir von nun bis ans Ende der Show ertragen. Aber das ist es wert, um die musikalische und akrobatische Leistung von Pink und ihrer Band geniessen zu können.

Die Bühne ist in allen Farben beleuchtet, geschmückt mit etlichen Plasma Screens, Turngeräten und... einer blonden Fee, nicht „Superwoman", nicht "Tinkerbell", nein, es ist Pink, unsere Heldin des Abends. Pink singt einen Hit nach dem anderen und erobert ihre Fans im Sturm: Sympathie und Blödeleien, sie flirtet mit ihrem Publikum. Pink ist authentisch, nicht wie viele andere Stars, die sich lediglich bemühen, so zu sein, und interagiert fröhlich mit den Zuschauern. Sie thematisiert Sex, guten Whiskey und leere Pizza-Schachteln. Man muss diese Art von Humor gerne haben, um sich daran zu erfreuen. Ich persönlich empfand es mehr als eine Störung des Gesangs, aber den Menschen gefiel es, und diese kaufen die Platten.

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Nach den Titeln "You and Your Hand" und "Comeback" folgt ein weiter Auftritt des "Clowns". Dieses Mal geht es um Liebe, Erotik und Sinnlichkeit. Ich könnte auf seine "erotischen" Auftritte – bei aller Liebe – verzichten. Das Bühnenbild hingegen war filmreif und voller Feuereffekte. Gespart wurde nirgends, auch nicht an den Kleidern, oder vielleicht doch? Pink gibt ihren Fans einfach alles, sie tanzt, sie singt, sie turnt, sie lacht, sie strippt – fast zumindest –, sie ist sinnlich und zu guter Letzt fliegt sie sogar wie Superwoman durch die Halle, das muss man ihr erst einmal nachmachen! Pink ist eine Performerin der ganz grossen Bühne und weiss ihr Publikum zu fesseln. Die Stimmung explodiert geradezu, als sie ihren neuen Hit "Just Give Me A Reason" vorträgt.

Besonders gut gefällt dem Publikum der Anblick von rot-weissen Luftballonen. Man kann sagen oder denken was man will, "Pink" bleibt Pink!

 
Mai17

Slayer

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SlayerSonntag, 4. August 2013, 20.00 Uhr
Komplex 457 Zürich

Wo Slayer draufsteht, ist Metal drin
Seit Anfang der Achtziger lärmt es aus dem Sunshine-State Kaliforniern
unter dem Namen Slayer hart und ohne Gnade in alle Himmelsrichtungen.
Und trotz schweren Schicksalsschlägen, Kontroversen und unzähligen
Geschichten scheint sich dies auch 2013 nicht zu ändern. Nachdem den
Fans bereits eine neue Platte in Aussicht gestellt wurde, folgt nun eine
komplette Tour, auf der Slayer am Sonntag, 4. August 2013 auch im
Komplex 457 Halt machen werden.

Kaum eine Band auf der Welt kennt den schmalen Grad zwischen
musikalischem Einfluss und menschlichen Kontroversen so gut, wie Slayer.
1981 von den beiden Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman gegründet,
hat sich die Band zu einem wahren Stück Musikgeschichte entwickelt.
12 Studioalben, unzählige Auszeichnungen, tausende von Konzerten –
und Slayer haben kaum etwas an Energie und Härte verloren! Ohne Frage
gehört diese Truppe neben Metallica, Anthrax und Megadeth zu den
„Big Four“ des Thrash Metal. Doch immer wieder sorgt die Band und ihre
Mitglieder auch für Kontroversen, sei es durch einzelne Äusserungen,
zwiespältige Texte oder beinahe zu Tode diskutierte Songtitel.

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Mai14

Eros Ramazzotti

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 eros-ramazzotti

Das Hallenstadion war mit 13'000 Plätzen ausverkauft am Sonntag den 12. Mai 2013. Eros hat es allen gezeigt und buchte das Stadion gleich noch für den Montag den 13. Mai nach; so viele Fans wollten den italienischen Megastar hören und sehen.

Ramazzotti hat eine unverwechselbare und eine laute Stimme. Seine Songs haben einen einzigartigen Wiedererkennungswert. Sie sind schön, rockig und mega melodiös. Ersos und seine Band haben gehalten, was man von ihm erwartete. Es war ein rockiger und sehr italienischer Abend.

 Eros hat 2 Stunden ohne Pause durchgespielt und die Fans waren begeistert.

Ich habe mich selten in einem Stadion so wohlgefühlt und die Zeit verflog im Nur. Klar die Kombination von guter Musik und Gemütlichkeit haben es ermöglicht.

 Eros Ramazzotti begeistert seine Fans seit seiner ersten Single „Terra Promessa“ im Jahre 1984. Seit jenem Erfolg hat Eros, der Mann aus Rom, eine Karriere hingelegt die seines gleichen sucht. Fast 30 Jahre ist er nun im Geschäft und begeistert die Massen immer noch in Scharen. So hat er auch kürzlich in einem Interview gesagt „Ich kann singen was ich will, auch Schrott, meine Songs werde ich immer los, die Leute reissen sich darum. Ich glaube, er ist mit dieser Aussage nicht überheblich. Es ist einfach so, Ramazzotti kann alleine mit seiner einmaligen Stimme die Massen begeistern. Dazu kommt er äusserst bescheiden daher wie Du und ich und einen unglaublichen Erkennungswert. Seine Bandmitglieder, schwarze und weisse Musiker und zwei Sängerinnen sind aus besten musikalischem Holz geschnitzt. Die Band versteht sich blind und nur Eros lässt manchmal den Macho durchblitzen.

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Mai13

The American

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“Sprudelnde” Musik im Thermalbad Baden 

Es gibt ein Kochrezept, wie man ein erfolgreiches Musical komponiert. Man nehme entweder eine wohlbekannte Musik oder eine Geschichte, ergänze das Ganze mit einem überzeugenden Bühnenbild und Special Effects, achte darauf, dass die gesamte Geschichte positiv ist und möglichst ein Happy End hat.

 The American ist genau das Gegenteil! Der Komponist François

Ruedin komponiert die Musik neu und schrieb auch die Geschichte. Das Libretto ist eher ernst, das Happy End nur teilweise vorhanden, das Bühnenbild wirkt eher bescheiden und erinnert an eine Schüleraufführung. Obwohl die Macher sämtliche Erfolgsparameter ignorieren, kommt ein recht gefälliges Musical zustande. Es bedarf schon einiges Selbstvertrauen, um das Musical so aufzuziehen.

 Vorab überzeugt die Location, das Musical spielt im stillgelegten Thermalbad Baden, dieses ist wirklich einmalig, bezeichnenderweise beginnt the American mit einem „falschen“ Vorspann, die Badegäste werden auf die entsprechenden Verhaltensregeln aufmerksam gemacht; ähnlich wie bei Spamalot beginnt das Stück mit einem lustigen Fehler, dort ist es bekanntlich Finnland statt England.

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Mai13

The American

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Im stillgelegten Badener Thermalbad ist das Musical «The American» von François Ruedin angelaufen.
Weggefegt die Fusspilzsporen, das heilende Wasser unter der Erde, Schluss mit der Ruhe. Das stillgelegte Thermalbad dient seit dem 1. Mai 2013 als Musicalbühne – erquickend, jugendlich, rockig-poppig. Die Vergangenheit offenbart sich jenen Wundernasen, die unter die Tribüne gucken: Im dunklen Abgrund harrt das vergessene Schwimmbecken.
Die obersten Plattenbeläge wurden geschickt ins Bühnenbild integriert. Das Musical «The American» von François Ruedin erzählt von einem Amerikaner George, der unverhofft in die Schweiz reist und das Leben im suburbanen Milieu aufmischt. Gewohnheiten und Ansichten werden plötzlich hinterfragt und revidiert. Swissness findet ohne Nostalgie statt, Witz und Humor, rockig-poppige Musik und eine gehörige Portion Zynismus sind die Pfeiler des Werks.

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Mai10

FRATELLI

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FratelliVon Antonio Viganò, Michele Fiocchi, Remo Rostagno und
Carmelo Samonà
Deutschsprachige Erstaufführung
Regie: Antonio Viganò
Premiere: 1. Juni um 19 Uhr, Schiffbau/ Matchbox Das Junge Schauspielhaus Zürich freut sich, Ihnen mit „Fratelli“ - eine neue Inszenierung von Antonio Viganò als deutschsprachige Erst-aufführung vorstellen zu dürfen. „Fratelli“ erzählt die Geschichte zweier ganz unterschiedlicher Brüder, die zusammen leben und versu-chen, eine gemeinsame Sprache zu finden, die sich Worten und rationa-ler Logik verweigert. Geschichten, Rituale und Bewegung spielen dabei eine ganz zentrale Rolle.

Mit „Fratelli“ zeigen wir eine neue, spannende Arbeit des italieni-schen Regisseurs und Schauspielers Antonio Viganò in Zürich. In Viganòs Arbeit kommen der Bewegung und der Körpersprache eine ganz ei-gene Bedeutung zu, die er selbst so beschreibt: „Der Körper ist unsere Grammatik, die wir verwenden, um Fragen zu stellen, die uns wirklich wichtig sind.“

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Mai06

ARIADNE AUF NAXOS

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Ariadne_0837Oper in einem Aufzug nebst Vorspiel (2.Fassung) | Musik: Richard Strauss | Libretto : Hugo von Hofmannsthal | Uraufführung der 2. Fassung: 04. Oktober 1916 in Wien | Aufführungen in St.Gallen: 4.5. | 7.5. | 18.5. | 22.5. | 26.5. | 31.5. | 2.6. | 4.6.2013

Kritik:

Und wenn die Muse heut,
Des Tanzes freie Göttin und Gesangs,
Ihr altes deutsches Recht, des Reimes Spiel,
Bescheiden wieder fordert – tadelt's nicht!
Ja danket ihr's, daß sie das düstre Bild
Der Wahrheit in das heitre Reich der Kunst
Hinüberspielt, die Täuschung, die sie schafft,
Aufrichtig selbst zerstört und ihren Schein
Der Wahrheit nicht betrüglich unterschiebt;
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.

(Friedrich Schiller, Prolog zu WALLENSTEIN)

Dass das Ernste und das Heitere nahe beieinander liegen, wussten nicht nur Dichter wie Schiller, Shakespeare und Hofmannsthal, Komponisten wie Verdi, Mozart und Strauss, sondern auch unsere Eltern („us em Lächli gits es Bächli“). Und trotzdem erscheint in ARIADNE AUF NAXOS die Forderung des „reichsten Mannes von Wien“, nämlich das lustige und das traurige Stück gleichzeitig aufzuführen, als beinahe unlösbare Aufgabe. Doch nicht nur Richard Strauss und sein Textdichter Hofmannsthal haben diese Herausforderung auf sublime Art und Weise bewältigt, auch das Inszenierungsteam (Regie: Aron Stiehl, Bühne: Simon Holdsworth, Kostüme: Franziska Jacobsen) der Aufführung von Strauss' Oper in St.Gallen hat eine bestechende Umsetzung des Themas auf die Bühne gestellt: In einer Kunstgalerie (ART GALL) soll in unserer nach Events dürstenden Zeit also anlässlich einer Vernissage auch eine Operninstallation präsentiert werden.

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Mai02

Die Rockopera - Tommy

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Die_Rockopera_TommyQuerfeldhalle Basel 11.- 27. April 2013

Das Musical und Rockopera „Tommy“ der englischen Band „the Who“ aus den 60-er Jahren wurde in Basel neu arrangiert nachdem es schon früher in London und den USA lange lief. 

Das kleine Theater „Querfeld-Halle“ vis à vis Halle 3 im ehemaligen Burkhard-Industriegelände, das jetzt das Kulturzentrum „Parterre-Basel“ repräsentiert und mit vielen Events, Restaurants, Bars und Acts im Bruderholzquartier liegt, war voll. Der Produzent und Tausendsassa, Andrew Frenandes, ein gebürtiger Inder der seit 25 Jahren in der Schweiz lebt und perfekt schweizerdeutsch spricht, hatte ein gutes Näschen. 

Der Charme dieses kleinen Theaters, mit integrierter Bar und die Musik arrangiert von Pete Townshend und umgesetzt von Alan Müller passen gut zusammen. Der Regisseur Andy Tobler hat die Story von „Tommy“ einem kleinen Jungen der Taubstumm, Blind und Gefühlskalt ist, sehr gut umgesetzt.

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