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Musical Magazin - Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Oper als Welttheater – nichts Geringeres schwebte Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss vor, als sie ihr Gemeinschaftsprojekt «Ariadne auf Naxos» in Angriff nahmen. Das Ziel war nicht neu, der Weg dahin schon. Das Luzerner Theater zeigt diese selten gespielte Oper ab 19. April 2015 in einer Inszenierung von Holger Müller-Brandes.

Im Hause eines reichen Mäzens werden letzte Vorbereitungen für eine illustre Opernvorstellung getroffen. Da verkündet der Haushofmeister einen Befehl seines Herrn: Um Zeit zu sparen, will man die Musiktragödie «Ariadne auf Naxos» und den heiteren Epilog gleichzeitig sehen. Fassungsloses Entsetzen hinter der Bühne. Wie sollen bloss Trauerspiel und Komödie in einem Stück zusammenfinden? Kurz darauf hebt sich der Vorhang: Ariadne, von ihrem Geliebten schnöde auf einer wüsten Insel ausgesetzt, erwartet nichts mehr als den Tod. Vergeblich versucht Zerbinetta gemeinsam mit ihren vier Freunden, die unglückliche Frau aufzuheitern und für das Leben zurückzugewinnen. Dann aber geschieht ein Wunder ...

STIMMEN 2015 – Das Programm

Freitag, 27 März 2015 00:00 geschrieben von

2015 findet STIMMEN zum 22. Mal statt. Der fünffache Grammy-Gewinner und internationale Superstar LIONEL RICHIE wird am 15. Juli die Marktplatzkonzerte in diesem Jahr eröffnen. Zwischen dem 15. und 19. Juli werden LIONEL RICHIE, BOB DYLAN,
MELISSA ETHERIDGE, SOPHIE HUNGER und schliesslich STATUS QUO die STIMMEN-Fans auf dem Lörracher Markplatz begeistern.

Köln/Berlin, 25.03.2015 – Nachdem a-ha bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, sich für einen spektakulären Auftritt beim 30. Jubiläum von «Rock In Rio» wieder zu vereinen, freut sich die legendäre norwegische Band nun umso mehr, bekannt geben zu können, dass sie im Herbst dieses Jahres ein neues Studio-Album veröffentlichen wird. Im Anschluss an das Album werden sie 2016 wieder gemeinsam auf eine internationale Tournee gehen! So machen sie auch am Montag, 04. April 2016, im Zürcher Hallenstadion halt.

Regie: Bastian Kraft Premiere: Samstag, 11.4.2015, 20 Uhr, Pfauen
Jean Genet (1910-1986), Homosexueller, Krimineller und einer der bedeu-tendsten Dichter Frankreichs, ist mit seinem Drama DIE ZOFEN ein Meis-terwerk gelungen, das zwischen Illusion und Realität von einem Spiel um Macht und Erniedrigung erzählt.
Am Samstag, 11. April, feiert das Kammerspiel in einer Inszenierung von Bastian Kraft im Pfauen Premiere. Bereits in der Spielzeit 2012/2013 stellte er sich dem Zürcher Publikum erfolgreich mit Hermann Hesses „Der Steppenwolf“ vor. Auf der Bühne werden Lena Schwarz und Olivia Grigolli als die beiden Zofen der gnädigen Frau, gespielt von Susanne-Marie Wrage, zu erleben sein.
„Ich liebe die, die ich liebe, sie sind immer schön und manchmal un-terdrückt, aber aufrecht in ihrer Revolte.“ (Jean Genet)

So wie’s Messi und Ronaldo mit den Füssen treiben, treibt’s Rima mit Händen und Mundwerk. Schnell, präzise, unerwartet und oft aus dem Rückhalt. Rima hat keine Zeit für komplizierte Dribblings, er schiesst und schiesst. Das Staccato muss stimmen. Am wohlsten fühlt sich die hyperaktive Bühnensau Rima, wenn sein Publikum aus den Lachern nicht mehr herauskommt. Das gelingt an mehreren Stellen seines höllwitzigen Hellwetziaprogramms. Rimas grossartige pantomimischen
Kurzeinlagen sind fester Bestandteil der Komik.

CRISTALLIN (CH )

Donnerstag, 19 März 2015 00:00 geschrieben von

CRISTALLIN schreibt Songs so weich, dass man sich für immer in sie hineinlegen möchte. Mit «Tides» gibt er einen ersten Vorgeschmack auf die im Frühling erscheinende EP. Darauf hüllt uns CRISTALLIN ein in träumerische Melodien und sanfte Beats und nimmt uns mit auf eine Reise in die sphärischen Weiten des Dream Pop .

Die stimmungsvollsten Melodien und Party-Hits von Hansi Hinterseer zum Mitsingen, Mittanzen und fröhlichem Mitfeiern können Sie schon bald wieder live auf Tournee erleben! In über 30 Städten gastiert der international erfolgreiche Star des volkstümlichen Schlagers mit dem Best Of seiner beliebtesten Lieder sowie Titeln seines neuen, im Sommer 2015 erscheinenden Albums.

Tour-Premiere feiert das Konzert-Highlight des Jahres für die ganze Familie am 06.02.2016 in Landshut. Mit dem Abschlusskonzert am 02. April beschliesst der sympathische Tiroler Sänger zwei Monate später in Ingolstadt seine Tour 2016. Die überraschende Bühnenshow wird Hansi Hinterseer und seine Freunde vom Tiroler Echo aufgrund der überwältigenden Begeisterung, mit der das einzigartige Programm zur Feier von 20 Jahre Bühne auf Jubiläumstournee 2014 europaweit gefeiert wurde, erneut von Deutschland über das Elsass, Schweiz, Belgien, Österreich in die Niederlande und bis nach Dänemark führen. Am Sonntag, 20. März 2016 gastiert Hansi Hinterseer im Zürcher Hallenstadion.

Der neue König von Basel ist das mehrfach international ausgezeichnete Disney Musical The Lion King.

Einige ausgewählte Fakten:

  • Lion King hat bereits über 75 Millionen Besucher in 19 verschiedenen Ländern auf 5 Kontinenten begrüsst.
  • Die Herstellung aller Puppen und Masken beanspruchte etwa 37'000 Stunden. Das schwerste der fabelhaften Kostüme wiegt 20 kg und wird von Pumbaa getragen.
  • Ungefähr 700 Kostüme wurden speziell für die 52 Darsteller von Hand gefertigt.
  • Für die unterschiedliche Beleuchtung haben die Lichtdesigner knapp 700 Beleuchtungselemente verwendet um die unterschiedlichen Stimmungen zu erzeugen.
  • Das gesamte Equipment für die aufwendige Disney Produktion in Basel wurde mit 23 Lastwagen angeliefert.

Nun haben Sie einen kleinen Eindruck der Dimensionen dieser Produktion.

Donizettis LUCREZIA BORGIA ist bedauerlicherweise viel zu selten auf den Opernbühnen anzutreffen, obwohl diese Oper den Komponisten auf dem Höhepunkt seiner Kunst zeigt. Das Werk besticht mit einer spannungsgeladenen Handlung, einer für die Zeit differenziert ausgestalteten Charakterisierung der Personen und natürlich mit Donizetttis nie versagendem melodischen Einfallsreichtum. Das Theater St.Gallen hat mit dieser Aufführung einen szenischen Wiederbelebungsversuch gewagt – und gewonnen!

ROTE LATERNE, 08.03.2015 - Zürich

Dienstag, 10 März 2015 00:00 geschrieben von

Durch das Premierenpublikum (zu Recht) überaus wohlwollend aufgenommene Uraufführung von Christian Josts neuer Oper ROTE LATERNE am Opernhaus Zürich. Endlich ein zeitgenössischer Komponist, der es neben der spannenden Behandlung des Orchesterapparats auch versteht, Melismen und Kantilenen für die Sängerinnen (etwas weniger für die Sänger) zu schreiben. Vor allem eben für die Rollen der Frauen fand der Komponist eine differenziert ausgestaltete und  die seelischen Befindlichkeiten ausdrucksstark charakterisierend komponierte musikalische Sprache. Die feinfühlige Inszenierung von Nadja Loschky in der Ausstattung von Reinhard von der Thannen mit ihren poetischen und geheimisvoll düsteren Aspekten machte den Abend auch sehenswert und beeindruckte tief. Mit grossartigen Sängerpersönlichkeiten besetzt!

Zürich: JULIETTE, 14.02.2015

Montag, 16 Februar 2015 00:00 geschrieben von

Mit einer rundum gelungenen Premiere eines zu Unrecht selten gespielten Werks beglückte das Opernhaus Zürich gestern Abend sein Publikum. Der Hausherr Andreas Homoki und der GMD Fabio Luisi liessen es sich nicht nehmen, diese Kostbarkeit selbst zu inszenieren, respektive zu dirigieren und begeisterten mit einer überaus präzisen szenischen und musikalischen Aufführung.

STOMP – eine sprachlos machende nonverbale Akkustikperfomance
Theater 11, Zürich, 2. – 8. Febr. 2015

Stomp sind zwei Stunden Perkussion jeder erdenklicher Art, pausenlos. Wer kennt sie nicht, die Innercity Kids, die auf einem Plastikeimer sitzen und spontan Passanten in NY und anderen Städten faszinieren. Und wer kennt nicht artistische Einlagen mit simplen Alltagsgegenständen wie Schrubber, Besen und Kotauschaufeln, die uns zum Schmunzeln und zum Staunen bringen. Auf diesem Spektrum von akustischen Darbietungen baut Stomp auf – seit über 20 Jahren, und erneut zur Begeisterung des Schweizer Publikums vom 3. 2. bis 8.2. im Therater 11 (Freddy Burger Management) in Oerlikon.

 

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SALOME, Bern:17.01.2014

Montag, 19 Januar 2015 00:00 geschrieben von

"Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht ...“ schmachtet Narraboth zu Beginn der Oper. Nun, die Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters – oder ist Narraboths Beschreibung der judäischen Prinzessin gar als purer Sarkasmus zu verstehen? Wie dem auch sei, von „Schönheit“ ist in dieser Neuproduktion von KonzertTheaterBern rein gar nichts zu sehen. In Kostümen, die an Hässlichkeit kaum mehr zu überbieten sind (Katrin Wittig) und in einem kalten Bühnenraum (Ric Schachtebeck), der die seelische Leere der Bewohner und ihrer Gäste spiegelt, stellt Regisseur Ludger Engels das konzentrierte Drama in grausig-intensiver Konsequenz auf die Bühne.

Offen gestanden, der Sonntag 7. Dezember 2014 lief für meine Gattin und mich nicht so optimal, vor dem Besuch des Konzerts von Udo Jürgens empfanden wir dieses mehr als Pflicht, denn als Kür des Tages. Hätten wir -wir mögen Udo, sind aber keine "heissblütigen Fans" - denn ahnen müssen, dass dieser Anlass für uns die beste aller Shows   der vergangen Monate wird? Apropos wir sehen unzählige Shows jeden Monat.

Eigentlich ja; Udo Jürgens ist und hat Klasse. Wenn einer im Alter von achtzig Jahren so etwas abliefert, ist er im wahrsten Sinne einmalig! Udo ist Musik und Professionalität in einem; er kann es einfach...,  eine Reaktion war durchaus nicht einmalig, auch andere Muffel begeisterte Udo, von dem Gross des Publikums der Udo Jürgens Fangemeinde ganz zu schweigen!

Der Vollblutmusiker kann es sich leisten, viele neue Lieder mit bemerkenswerten Texten zu präsentieren und dabei verzaubert er. Ein Beispiel? Die wunderschöne Ballade vom Sohn, der mit seinem Vater einen Drachen bauen möchte. Der sehr aktuelle Song "Gefangen im Netz" ist zumindest aus meiner Sicht Spitzenklasse. Beindruckend sind auch die gesprochenen Übergänge. Man sollte Udo Jürgens, was seine  Aussagen und Beobachtungen anbetrifft, ernst nehmen, der Mann hat in jeder Hinsicht Klasse! Vielleicht denken jetzt einige, was soll diese Lobhudelei auf den deutschen Schlager? Meine Antwort darauf lautet: Ich verbrachte einfach einen Superabend, diese Zeilen sind nicht an den deutschen Schlager generell gerichtet, sie sind Zeichen meines allerhöchsten Respekts für diesen Mann.

Mir wurde ein Zweites bewusst, Spitzenklasse ist nur was in jeder Facette gut ist. Wie seit vielen Jahren begleitet Pepe Lienhard auch auf der Tournée "Mitten im Leben" Udo Jürgens, er ist schlichtweg ausgezeichnet. Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang die russische Stargeigerin; von ihr müsste man eigentlich  noch mehr hören. Die Sängerin Doretha Loreen überzeugte ebenfalls voll und ganz. Ich lasse das jetzt stehen als eine Kritik an  einem Abend, der einfach nur toll war, nämlich "bitte (schön) mit Sahne" (allererste Sahne!).
Und nun ist der Entertainer und weltbekannte Sänger ist im Alter von 80 bei einem Spaziergang an einem Herzversagen verstorben. Das Redaktionsteam des Imscheinwerfers trauert um den liebenswerten Star. Er wird uns mit seinen Shows in guter Erinnerung bleiben.

St.Gallen: GRÄFIN MARIZA

Samstag, 20 Dezember 2014 00:00 geschrieben von

Ach, was sind sie doch schön, die eingängigen csárdás- und walzerseligen Melodien mit ihren Foxtrott- und Revue-Einschüben, welche Kálmán für sein Erfolgswerk GRÄFIN MARIZA aus der Feder flossen. So schön und eingängig, dass man sie beinahe nicht mehr aus dem Ohr kriegt. Das Sinfonieorchester St.Gallen unter der federnden Leitung von Stéphane Fromageot spielte die Partitur mit kontrolliertem Feuer, Verve und mitreissendem Schmiss, wurde sowohl dem pseudofolkloristischen Rausch als auch den subtil ausgehorchten melancholischen und kammermusikalisch instrumentierten Passagen vollauf gerecht.

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