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Film

"The Help" – Wie ein wenig Mut alles verändern kann - Interview mit den Hauptdarstellern

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Der Film versetzt einen zurück an den Anfang der 1960er Jahre in die Stadt Jackson im US-Bundesstaat Mississippi. Aibileen (Viola Davis), Minny Jackson (Viola Davis) sind schwarze Dienstmädchen, die im Haushalt weisser Frauen arbeiten und deren Kinder grossziehen. Die afroamerikanische Bevölkerung leidet in dieser Zeit unter der vor allem in den Südstaaten vorherrschend gesetzlich fundamentierten Rassentrennung, die nach dem Grundsatz separate but equal praktiziert wurde.

Die junge und rebellische Studentin Skeeter (Emma Stone) träumt von einer Karriere als Autorin in  New York. Um dieses Ziel zu erreichen will sie ein Buch schreiben, welches den Frauen, die ihr Leben dem Haushalt und den Kindern fremder Leute widmen, eine Stimme gibt. Um das Buch zu veröffentlichen, muss Skeeter schwarze Dienstmädchen überzeugen, ihr Schicksal offenzulegen. Dies erweist sich schwieriger als gedacht. In einer von der Rassentrennung dominierten Zeit haben die Dienstmädchen Angst, ihre Anstellung zu verlieren. Nach anfänglichen Zweifeln schafft sie es, Aibileen und Minny für sich zu gewinnen. Skeeter wird durch die Erfahrungsberichte ihrer Gesprächspartnerinnen zunehmend zu einer Kritikerin der Rassentrennung und stösst bald selbst in ihrem Freundeskreis auf Widerstand. Konflikte sind vorprogrammiert.

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„Italy love it or leave it – Cercasi Italia disperatamente“

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„Habt ihr gesehen, wie schön der heutige Tag ist“ sagte am Sonntag der Hoffnungsträger einer ganzen Nation, der frisch gewählte Ministerpräsident Italiens, Mario Monti, nachdem der umstrittene, glanzlose Ministerpräsident Berlusconi am Vorabend seine Demission in einer nicht enden wollenden Agonie eingereicht hatte. Doch die Flurschäden, welche Berlusconismo hinterlässt sind immens, so dass sich viele Italiener und Europäer noch länger an das groteske Phänomen und die burleske Figur Berlusconi (Zitat: Italien sei ein „Scheissland“ und er würde es gerne verlassen) erinnern werden.

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Ein solches Italien ohne Berlusconi haben seinerzeit auch die Filmemacher Gustav Hofer (Regisseur) und Luca Ragazzi mit dem international mehrfach ausgezeichneten Roadtrip „Italy love it or leave it“ wohl herbeigesehnt.

In einem spannenden Dokumentarfilm bereisen Sie den krisengeschüttelten Stiefelstaat mit einem nostalgischen Fiat Cinquecento von Nord nach Süd, um das Land mit seinen Gegensätzen zu entdecken und nach Gründen für einen dortigen Verbleib zu suchen. Denn viele ihrer Landsleute, das sind 40 000 jährlich, zieht es nämlich wegen mangelnder Perspektive ins Ausland, dort wo es sich besser leben lässt. So sind auch viele Freunde von Luca und Gustav wegen aktuellem ökonomischem Desaster und schlechten Jobaussichten, Verwüstung des Kulturbereiches (so zerbröselt bspw. das Weltkulturerbe Pompei wegen Geldmangel), hoher Lebenshaltungskosten, Homophobie, miserabler Politik usw., in die Ferne disloziert. So wie Gustav, der nun unbedingt nach Berlin möchte, sahen sie in Italien keine Zukunft mehr. Doch Luca hält die Gewissheit am Leben, dass es doch das andere Italien gibt, worauf man sich noch stolz sein kann, nämlich das faszinierende Land der Dolce Vita, des besten Essens, der kreativen Kräfte und der Überlebenskunst.

Die Filmprotagonisten wirken sehr authentisch und erzählen alles von der Seele. Sie bereichern den Film hie und da aber auch mit witzigen (z.B. der Versuch George Clooney in seiner Villa am Comosee zu besuchen) und ironischen (Müllvorhersage anstatt Wettervorhersage am italienischen Fernsehen) Szenen.

 

 

 

 

 

-Real Steel- Popcornkino vom Feinsten

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Die Story spielt in der nahen Zukunft, wo die Technik den Boxkampf modernisiert hat und riesige Roboter die Menschen aus dem Ring getrieben haben. Der Streifen ist eine Science-Fiction-Produktion, gepaart mit originellen menschlichen Emotionen, wobei eine berührende Vater-Sohn Beziehung im Vordergrund steht. Real Steel bietet somit einen Mix aus „Rocky“, „Transformers“ und „The Pursuit of Happyness“.

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Contagion - Ausbruch einer Epidemie

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Kurz nach der Dienstreise aus Hongkong bricht die amerikanische Angestellte eines international agierenden Konzerns Beth Emhoff, gespielt von Gwyneth Palthrow, zu Hause in der Küche in den USA zusammen. Mit bleichem Gesicht liegt sie zitternd auf dem Boden, als ihr Ehemann Thomas Emhoff (Matt Damon) sie auffindet. Kurz vor ihrem Tod läuft ihr ein weisser Schaum aus dem Mund. Wir befinden uns im Thriller-Film “Contagion“, worin der Ausbruch und zuletzt die weltweite Ausbreitung eines tödlichen Virus thematisiert wurde, und bereits bei dessen Beginn das Leben seines ersten Opfers gefordert hat. Trotz ihrer kurzen Rolle bleibt die mehrfach gekrönte Oscarpreisträgerin Gywenth Palthrow mit ihrer Leistung, welche sie hervorragend wiedergab, lange in Erinnerung.

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7. Zürich Filmfestivals: Rund ein Viertel mehr Eintritte als im Vorjahr

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Vier Wochen sind es nun her seit der letzten Preisverleihung und Closing Night im Opernhaus in Zürich und die Bilanz lässt sich sehen: Rund 51‘000 Zuschauer sind in die Festivalkinos gepilgert, was für einen neuen Zuschauerrekord gesorgt hat.  Mit von der Partie waren unter anderen Sean Penn, Laurence Fishburne, Roman Polanski, Marc Forster, Alejandro González Iñárritu, Maximilian Schell und Paul Haggis. Einer der kreativen Köpfe hinter dem Filmfestival ist Karl Spoerri.



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Karl Spoerri ist seit 2005 künstlerischer Leiter des Zürich Filmfestivals (ZFF), Gesellschafter und Vorsitzender der Soundation Motion Picture GmbH, welche zum ersten Mal das Zürich Film Festival veranstaltet hat. Der Schauspieler, Organisator und Filmfan hat bereits eine beachtliche Karriere hinter sich. Er besuchte 1993 die Theaterhochschule in Zürich und arbeitete darauf für mehrere Jahre als Schauspieler im Schauspielhaus Zürich. Daneben wirkte er in Kinofilmen wie „Tschäss“ und in der Fernsehproduktion „Tatort“ mit. Im März 2010 schloss Millbrook eine Partnerschaft mit Marc Forsters Firma Apparatus ab. Seit 2010 ist Karl Spoerri Co-Chairman des Film Finance Forum Zurich (FFFZ). Das FFFZ ist eine internationale Konferenz zum Thema Filmfinanzierung. Wir durften Herr Spoerri im Rahmen einer Pressekonferenz einige Fragen stellen.  

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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn -

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Steven Spielberg (Regie) & Peter Jackson (Produktion)

Während Brüssel derzeit Schauplatz politischer Aktivitäten rund um die Rettung des Euros darstellt, feierten dort am Wochenende die Tintinologen aller Welt ganz ausgelassen die Auferstehung des belgischen Kulturguts „Tim und Struppi“ und der dafür verantwortliche, mehrfach oscargekrönte Filmemacher Steven Spielberg wurde für das gelungene Projekt zu Recht mit allen Ehren empfangen.

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Der „Indiana-Jones“-Schöpfer Spielberg erwarb vor rund dreissig Jahren die Urheberrechte der Kultcomic-Reihe „Tim und Struppi“, doch er wagte bisher nicht, das legendäre Werk des grossen belgischen Comiczeichners Hergé zu verfilmen. Eine stilechte und authentische Leinwanddarbietung  unter Bewahrung der Hergés Erbe und seines Zeichenstils (Ligne Claire) lag ihm besonders am Herzen. „Wenn jemand einst meine Comics verfilmt, dann sollten Sie es sein“ soll Hergé Spielberg gesagt haben. 

Mit der erfolgreichen Einführung des unter Zusammenarbeit von Peter Jackson (u.a. „Herr der Ringe“) und Weka Digital entwickelten Motion-Capture Systems standen ihm nun die technischen Mittel für die Umsetzung eines solchen Mammutprojektes zur Verfügung. Spielberg nutzte die Gunst der Stunde und liess Hergés Werk zusammen mit seinem kongenialen Kollegen Jackson in technisch brillanter Manier verfilmen. Durch die Symbiose zwischen Hergés Ligne Claire Stil (ganz im Geiste der Originalcomics), realem Schauspiel und digital animierter 3D Technik ist  dank der Performance-Capture Technologie ein Kompromiss zwischen dem Comic-Heft und der realen Schauspielerei entstanden. Das diesem Film zugrunde liegende Verfahren ist derart ausgelegt, dass die Szenen zunächst durch die echten Schauspieler in blauen Anzügen gespielt werden, ehe dann die Bewegungen und die Mimik der Schauspieler per Computeranimation unter Berücksichtigung der Ligne Claire auf die animierten Figuren übertragen werden.

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