
Von der Selbstüberschätzung eines Zürcher Kritikers und der Kritik
Was hätte es für einen schönen Abend werden können, gestern, als ich mich fasziniert vor dem Laptop lümmelte, um mir die diesjährige Olivier Award-Verleihung anzuschauen. Eigentlich hätte auch gar nichts schief gehen können. Denn ich hatte bereits für beide Seiten meine Urteile abgegeben. Einerseits prognostiziert, dass "Sister Act" usw. der grosse Gewinner werden würde und andererseits nach den Nomination bereits befürchtet, dass die falschen gewinnen könnten. Wieso bin ich jetzt derart frustriert? Nun, ich habe das Gefühl, nachdem wir schon mit Lybien, Deutschland, USA, usw. im Streit stehen, hat mir persönlich nun auch England den Krieg erklärt. Diagnose: Die typische Selbstüberschätzung eines Kritikers sowie auch der Juroren in England.