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Der Bereich «Blog zur Ausbildung» soll Schülern in Schauspiel- oder Musicalausbildung die Möglichkeit geben, ihre Eindrücke blogmässig zu schildern. Vielleicht fühlt sich ja der oder die Eine von den Lesern angesprochen, diesen Weg auch mal zu beschreiten. Und wenn nicht ist es sicherlich interessant, in eine fremde Welt zu blicken und die Eindrücke aus erster Hand zu erhalten. Falls Sie selber SchülerIn an einer solchen Ausbildungsstätte sind und ein Flair fürs Schreiben haben, melden Sie sich doch.
Den Anfang in unserem Blog macht Linda Trachsel (Vita als PDF, 840kB). Sie hat bereits während ihrer Ausbildung am Gymnasium Hofwil und dem nachfolgenden Studium zur Kauffrau mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis Bühnenluft bei den thunerSeespielen geschnuppert. Während dem Studium an der Universität Fribourg und Bern besuchte sie einen Intensivworkshop der Stage School Hamburg, und was weiter geschah lesen sie im nachfolgenden Blog. (Bitte beachten sie, die neuesten Nachrichten sind zuvorderst)
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Da ist es nun: Das Papier vom Arzt, das mir vorerst mal eine Trainingspause verordnet. Mist! Aber ich erzähle am besten der Reihe nach.

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Es ist Ende März und der Frühling ist da. Hamburg zeigt sich von seiner besten Seite: Ein paar Stunden Sonne am Tag, Temperaturen, die nicht mehr unter Null liegen, spriessende Krokusse in «Planten un Blomen», Frühlingsduft an der Alster, nicht mehr dieser beissend kalte Wind, sondern nur noch eine leichte, wenn auch frische Brise,... und die ersten Cafés, die ihre Stühle auf den Gehsteig stellen. Der Frühling steht vor der Tür und erinnern mich daran, dass bereits drei Monate von meinem «neuen» Leben hier im Norden vergangen sind.

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Es ist der 12. Februar 2011 und ich finde mal endlich wieder Zeit via Blog zu berichten, was sich so tut in meinem neuen Leben.
Beginnen wir doch von vorne: Ich bin Ende Januar umgezogen und wohne jetzt in Altona-Altstadt, wo es mir super gefällt. Mit dem Bus kann ich bis fast vor die Haustüre fahren, dh. ich brauche nur noch eine Viertelstunde bis zur Schule. Dies ist natürlich besonders am Morgen sehr vorteilhaft. Gleich um die Ecke ist eine Einkaufsstrasse. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt. Von hier aus ist man sehr gut erschlossen, in 10 Minuten bin ich zu Fuss auf der Reeperbahn und dementsprechend nah ist das Nachtleben. In ebenfalls 10 Minuten bin ich am Hafen und auch sehr schnell an den Elbstränden. Hier bleibe ich nun voraussichtlich bis Ende Juni. Mal schauen, wie es dann weiter geht!

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Es ist Freitagabend der 14. Januar 2011 und die erste Woche an der Stage School habe ich hinter mir. Ich bin ziemlich geschafft, aber auch erfüllt von den neuen Eindrücken um mich herum. Hamburg gefällt mir sehr gut, auch wenn ich die Stadt bisher fast nur im Regen zu sehen bekam. Die letzten zwei Tage haben uns mit nieselartigem Sprühregen verwöhnt - ein durch und durch feuchtes Erlebnis, wo auch ein Schirm nichts mehr nützt! Ansonsten entdecke ich immer mehr schöne Ecken, auch wenn ich für Entdeckungstouren bis anhin nur wenig Zeit hatte. Nun denn, es werden schon auch noch Tage kommen, wo ich mehr Zeit dafür haben werde.

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Am heutigen, so wunderschön verschneiten 1. Dezember 2010 habe ich mir vorgenommen, noch mal die letzte Zeit Revue passieren zu lassen. Ich sitze in meinem warmen, heimeligen Zimmer, trinke Weihnachtstee, Leonard Cohen singt «Halleluhja» und ich denke an die letzten Monate zurück. Uhhh da werde ich schon fast sentimental!
Beginnen wir vielleicht ganz am Anfang: Als ich mit meiner Freundin Sandra nach unserer gemeinsamen Spielzeit als «Sekretärinnen» einen Intensivworkshop der Stage School Hamburg besuchte, wusste ich noch nicht, was das alles mit sich bringen würde!

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