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Fernlicht auf dem Broadway - «Rock of Ages» – jede Rose hat Dornen

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altSeit 2009 läuft am Broadway, ab Septembet 2011 auch gleichzeitig im Westend, das «Musik»- und-«Rockmusical» «Rock of Ages», ich habe es mir am Broadway «inezoge». Der Terminus ist bewusst so gewählt: die Bühne gibt in der Sex -und Drogenzeit, in welcher das Musical spielt, diese glaubwürdig wieder, auch weil es penetrant nach Haschisch riecht.

Im Zentrum steht aber in diesem «Auftragswerk» - einem echten Jukeboxmusical - der Sound der amerikanischen Rockmusiker der 80-er Jahre vom Styk, Journey, Pat Benatar, Bon Jovi, Twisted Sister usw.


Ich habe viel an diesem denkbaren und unvergesslichen Abend gelernt.

Es existieren keine schlechten (siehe Fussnote) Broadway-Musical, jedes hat irgendwie heute höchstoriginelle und brillante Momente.

Es gibt aber Musical, die sind unvergleichbar wie «Rock of Ages» total «outstanding». Dieser Rock fetzt derart, dass im Vergleich dazu die anderen Rockmusical wie z.B. «We will rock you» oder «Million Dollar Quartet» «ein Nasenwasser» sind.

Ich hatte wohl auch die allerbesten Plätze (dritte Reihe Mitte) und sah «den besten Erzähler» in einem Musical, sowie den besten zweiten Teil; die Show ist aber manchmal zum «davonlaufen». Die Story erinnert an «We will rock you», die verrückte Sex-, Drogen- und Musikwelt soll vom Sunset Boulevard in L.A. verschwinden – also ähnlich wie im erwähnten Werk, geht es um den Kampf für die Freiheit der Musik; die Bösewichte sind Deutsche, es geht aber auch um Lebensträume, die Beziehung Vater-Sohn und letztlich Liebe. Aber: für einen in «Amerika-Rockmusik» «unterbelichteten» Bürger erfüllt dieses Rock- und Jukebox-(Compilation) Musical eine weiterbildende Funktion.

Ich wusste wirklich nicht, dass die amerikanische Rockmusik – insbesondere die balladenhaften, leisen Stücke – soviel «Glücksmomente» schaffen. Dies erlebte ich eben am New Yorker long beach liegend und der CD lauschend. Deshalb für einmal eine Musikempfehlung – es lohnt sich diese Songs zu hören. Da wäre einmal «Wanted Dead or Alive» von Bon Jovi (amerikanische Hardrock Band; die Band hat bis heute mehr als 130 Mio. Alben verkauft). Nur «wunderbar» und sensitiv ist der Megahit «I want to know what love is» von der britisch-amerikanischen Band «Foreigner». «Here I go again» von Whitesnake war einer der schönsten Duette des Musicals. «The final countdown» von Europe dürfte jedermann kennen. Die Ballade «Can not fight this feeling» wird im Stück zu einem herzzerreissenden Liebesduett zwischen zwei Homosexuellen. Das Publikum war kaum mehr zu halten. Die Powerballade stammt übrigens von Reo Speedwagon. «Every rose has its thorn (Poison)», dies trifft auch auf dieses Musical zu; man kann es – da so aussergewöhntlich, nicht vollumfänglich bewerten. Gefallen hat es mir aber sehr.

Ps: seit geraumer Zeit läuft die Filmversion von "Rock of Ages" mit Tom Cruise im Kino.

Die 10 schlechtesten Broadway-Musical resp. die 10 Flops der letzten Jahre:

1.  9 to 5                                  

2.  Cry-Baby                           

3.  The Pirate Queen             

4.  Lestat                                

5.  Chitty Chitty Bang Bang 10.  Whisky

6. Taboo

7. Dance of The Vampires

8. Sweet Smell of Success

9. Seussical

10. Whisky


Auch ein Flop war «Whistle Down the Wind» sowie «Sunset Boulevard» von Lloyd Weber und «Chess» von den beiden Abba-Männern

 

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