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Die CATS schnurren erfolgreich in Zürich

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Nach einer kurzen Tournéepause führt eines der erfolgreichsten Musicals der Geschichte, CATS, seine Show in Zürich fort.

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Am Freitagabend faszinierte und inspirierte CATS das Publikum auf dem ausverkauften Hardtturm Areal in Zürich mit einer gelungenen Premiere. Im selbst konzipierten Theaterzelt und einer Rundbühne, welche von allen Seiten eine gute Sicht auf die Bühne gewährt, sind die Zuschauer schon von Anfang an mitten in der Katzenwelt und dem Musicalgeschehen. Damit kehrt CATS zurück zum Erfolgsort, wo die Welturaufführung auf der rund angelegten Bühne am New London Theatre stattfand. Über den Zuschauern hängen glitzernde und in verschiedensten Farben glänzende Glühbirnen.

Das Bühnenbild allein gibt noch nicht viel her: ein alter abgelegener, goldig schimmernder Schrottplatz mit riesigen Konservendosen, eine nicht mehr funktionstüchtige Waschmaschine, grosse Fahrradreifen, Kisten, Kartons und Schlupflöchern, damit die Jellicle-Katzen sich vom ungeheuer monumentalen, aber verehrten Alt-Deuteronimus (Pieter Tredoux), welcher am Jellicle-Ball der Londoner Katzen denjenigen aus der Schar bestimmt, der für ein zweites Jellicle-Leben wiedergeboren werden darf, verstecken können. Sobald die Katzen nach dem Eindunkeln des Zuschauerraumes mit ihren blinkenden und gelb funkelnden Katzenaugen auf ihren Pfoten zwischen dem Publikum hindurch sich zur Bühne schleichen und einige von ihnen flitzen, erkennt man das poetische Ensemble zwischen dem Bühnenbild und den Katzen. Die an die durchtrainierten Körper der Spieler eng angelegten verschiedensten Kostüme werden mit dem Bühnenbild zu einer Einheit.

Das Musical offeriert viele Höhepunkte: Grizabella (Marsha Karell), welche einst eine seltene Schönheit war, nun eine räudige alte Katze mit abgetragenem Fell ist und von ihren Artgenossen gemieden und verpönt wird, singt mit ihrer zauberhaften Sopran-Stimme den Song von CATS, Memory, wohl der bekannteste Song überhaupt, dessen Melodie der Regisseur des erfolgreichsten Musicals, Andrew Lloyd Webber komponierte; der arrogante Rock`n`Roll Kater Rum Tum Tugger (Dominik Hees) flitzt auf der Bühne von einer Seite auf die andere, fordert das Publikum zum Jubeln auf und nach dem Tanz mit einer Zuschauerin, küsst er sie zuletzt aufdringlich auf den Mund; die elegante weisse Katze Victoria bezaubert mit ihrem kurzen Balletttanz-Auftritt.

Alle wettstreitenden CATS leisteten mit ihren verschiedenen Charakteren auf der Bühne hervorragende Tanz- und Akrobatikeinlagen. Kein Zweifel: CATS hatte in der Vergangenheit Erfolg, wird wohl auch in Zürich verdientermassen Erfolg haben und noch in 100 Jahren erfolgreich sein.

 

 

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