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GERI - Ein Singspiel von Martin Suter und Stephan Eicher

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logo_schauspielhauszhDie Geschichten von Geri Weibel, der versucht, mit den wechselnden Szene-Moden mitzuhalten und dabei kaum ein Fettnäpfchen auslässt, schrieb Martin Suter ursprünglich für das NZZ Folio. Nun macht Geri, der nicht nur in Zürich Kultstatus erlangt hat, den Schritt auf die Pfauenbühne – als schweizerdeutsches Ensemble-Singspiel mit einem liebevoll kritischen Blick auf Geris Heimatstadt. Mit Zürich sind auch die anderen Hauptverantwortlichen biographisch verbunden: der Regisseur Stefan Bachmann ebenso wie der Musiker Stephan Eicher.

 

Das Stück «Was dörfs sii? Die schwerschti Frag im Läbe!» Bloody Mary oder Cüpli? Red Bull Rum oder doch einen einfachen Campari Soda? Entsetzlicherweise beschränken sich die Entscheidungen im Limbo nicht nur auf die Getränkekarte, sondern sind auch zu treffen, wenn es um die richtige Begrüssung, politische Einstellung oder die nächste Freundin geht. Gemeinsam mit den anderen ebenso trendbewussten Stammgästen – Susi Schläfli, Trendbarometer Robi Meili oder Carl Schnell – geht Geri durch alle Hochs und Tiefs, die Freunden (und bisweilen auch Konkurrenten) zustossen können. Bis eines Tages Aira in sein Leben tritt...

Die Geschichten von Geri Weibel, der mit allen Mitteln versucht, mit dem alltäglichen Wahnsinn mitzuhalten und dabei kaum ein Fettnäpfchen auslässt, entstanden in einer mehrjährigen Folge von Kolumnen, die Martin Suter für das NZZ Folio schrieb und die nicht nur in Zürich Kultstatus erlangten. Nun macht Geri den Schritt auf die Pfauenbühne – als schweizerdeutsches Ensemble-Singspiel mit einem liebevoll kritischen Blick auf Geris Heimatstadt.

 

Agendaeinträge

 

Singspiel von Martin Suter und Stephan Eicher
Uraufführung Premiere: 11. Dezember 2010, Pfauen

Regie Stefan Bachmann
Bühne Hugo Gretler
Kostüme Esther Geremus
Musikalische Leitung Stephan Eicher
Musikalische Leitung Reyn Ouwehand

 

Martin Suter, 1948 in Zürich geboren, lebt auf Ibiza und in Guatemala. Er ist Schriftsteller und Kolumnist (von 1992–2007 schrieb er die Kolumne «Business Class» und verfasste für das NZZ Folio die Geschichten «Richtig leben mit Geri Weibel») sowie Drehbuchautor (u.a. schrieb er das Drehbuch zu Christoph Schaubs Film «Giulias Verschwinden», 2009).

Bis 1991 arbeitete Suter als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschliesslich für das Schreiben entschied. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen u.a. «Small World» (1997), «Die dunkle Seite des Mondes» (2000), «Ein perfekter Freund» (2002), «Lila, Lila» (2004) sowie «Richtig leben mit Geri Weibel. Sämtliche Folgen» (2005). Zuletzt erschien 2010 im Zürcher Diogenes Verlag sein Roman «Der Koch». 2010 erhielt Martin Suter für seine satirische Kolumne «Business Class» den Swift-Preis für Wirtschaftssatire.

Mit Stephan Eicher verbindet ihn eine produktive Arbeitsverbindung – für viele der Songs von Eicher schrieb Suter die Texte, zuletzt für dessen Album «Eldorado» (2007).

 

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