Am 9. Mai genoss ich die neue Show von Marco Rima „humor sapiens“ in der Stadthalle Bülach. Seiner Zeit floppte in dieser Location das Musical „Storm“ und musste vorzeitig die Aufführungen einstellen, weil schlichtweg zu wenig Leute kamen. Aus dieser Sicht ist die Wahl dieser Location durchaus gewagt. Für Marco Rima ist es aber kein Risiko, denn er hat eine treue Fanbase, die ihn wohl auch nach Sibiriern begleiten würde. Apropos, so schlecht ist Bülach sicher nicht. Es gibt sogar knapp vor der Stadthalle noch eine Menge Parkplätze und sie ist wohl sicher nicht so teuer.

Marco Rima ist ein „Hansdampf in allen Gassen“. Er singt, macht Faxen, tanzt wie ein Verrückter auf der Bühne herum und sorgt immer wieder für einmalige Pointen. Eins muss man schon feststellen, Marco hat in Sachen Rundungen schon was getan oder auf simple berndeutsch „dä chäib hät zuegnoh“. Das Ganze ist eine dreissigjährige Jubiläumsshow, so lange steht Rima bereits auf der Bühne. Besonders hat mich gefreut, als er zu Beginn das Statement abgab, er stehe schon dreissig Jahre im Scheinwerfer, ich schätzte die ungewollte Reminiszenz an unser Magazin.
Show

Am 29. März lieferte nun Hirschhausen im Zürcher Volkshaus seine Therapie ab. Hirschhausen ist nicht nur ein Doktor, sondern auch ein Entertainer, wie es im Buche bzw. in Google steht. Er tanzt, singt, albert rum und interagiert mit seinem Publikum. Letzteres hätte in der ersten Hälfte noch etwas mehr sein können. Die ersten 30 Minuten widmete er sich hauptsächlich der Einleitung und gewann so die Herzen der Zuschauer.

