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Donnerstag, 10. Mai 2012 um 12:09 Uhr
Daniel Fischer
Am 9. Mai genoss ich die neue Show von Marco Rima „humor sapiens“ in der Stadthalle Bülach. Seiner Zeit floppte in dieser Location das Musical „Storm“ und musste vorzeitig die Aufführungen einstellen, weil schlichtweg zu wenig Leute kamen. Aus dieser Sicht ist die Wahl dieser Location durchaus gewagt. Für Marco Rima ist es aber kein Risiko, denn er hat eine treue Fanbase, die ihn wohl auch nach Sibiriern begleiten würde. Apropos, so schlecht ist Bülach sicher nicht. Es gibt sogar knapp vor der Stadthalle noch eine Menge Parkplätze und sie ist wohl sicher nicht so teuer.

Marco Rima ist ein „Hansdampf in allen Gassen“. Er singt, macht Faxen, tanzt wie ein Verrückter auf der Bühne herum und sorgt immer wieder für einmalige Pointen. Eins muss man schon feststellen, Marco hat in Sachen Rundungen schon was getan oder auf simple berndeutsch „dä chäib hät zuegnoh“. Das Ganze ist eine dreissigjährige Jubiläumsshow, so lange steht Rima bereits auf der Bühne. Besonders hat mich gefreut, als er zu Beginn das Statement abgab, er stehe schon dreissig Jahre im Scheinwerfer, ich schätzte die ungewollte Reminiszenz an unser Magazin.
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Freitag, 30. Mrz 2012 um 14:35 Uhr
Lior Fischer
Es ist eine bekannte Tatsache, dass der Humor für die Genesung ausgesprochen wichtig ist. Der promovierte Mediziner Dr. Eckhart von Hirschhausen wäre so gesehen ein gutes „Heilmittel“. Er ist aber nicht der Einzige, welcher auf dieser Weise unterwegs ist. Auch ein anderer Mediziner, Ludger Stratmann, hatte mit dieser Art von Komödie bereits Erfolg.
Am 29. März lieferte nun Hirschhausen im Zürcher Volkshaus seine Therapie ab. Hirschhausen ist nicht nur ein Doktor, sondern auch ein Entertainer, wie es im Buche bzw. in Google steht. Er tanzt, singt, albert rum und interagiert mit seinem Publikum. Letzteres hätte in der ersten Hälfte noch etwas mehr sein können. Die ersten 30 Minuten widmete er sich hauptsächlich der Einleitung und gewann so die Herzen der Zuschauer.
Das Ganze wurde von sanften Klaviertönen begleitet. Nicht nur musste man öfters über seine Witze lachen, sondern er gab auch Einblicke in die Medizinische Welt und vermittelte so viel medizinisches Wissen. Einige Male bin ich mir vorgekommen, als wäre ich in einer Universitäts-Vorlesung über die menschliche Anatomie und Psychologie. Beispielsweise zeichnete er eine Grafik auf, in welcher er die Verhältnisse von Männlein und Weiblein im sozialen Verhaltensmuster erklärte.
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Freitag, 03. Februar 2012 um 17:40 Uhr
Lior Fischer & Gülsen Mercan
Art on Ice begeistert Jahr für Jahr von Neuem Fans aus aller Welt. Die erfolgreichste Eisgala vereinigt Eiskunstlaufen, Live-Musik, Akrobatik, Komödie, Ballett und Modern Dance in Perfektion, und lässt die Zuschauer in ein zweieinhalb-stündiges atemberaubendes Spektakel versinken.

Das zehnjährige Wunderkind Emily Bear aus den USA, wenn nicht sogar die weibliche Antwort auf Mozart, eröffnete die Premiere von Art on Ice 2012 mit zauberhaftem Klavierspiel. Im zarten Alter von drei Jahren trat ihre Gabe zum Klavierspielen hervor und einige Jahre später komponierte sie sogar eigene Klavierstücke.
Hervorzuheben sind das dreifache Weltmeister-Paar aus Deutschland Aljona Savchenko und Rosin Szolkowy sowie die Franzosen Isa Delobel und Cli Schoenfelder. Ästhetik, Eleganz und Qualität zogen sich konsequent durch ihren Tanz, wobei einige Akrobatikeinlagen Akzente setzten. Nicht besser kann die Verschmelzung zweier Eis-Luft-Akrobaten wiedergeben werden, als es die beiden Eiskunstläufer Ekaterina und Alexander Chesna taten.
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Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 17:29 Uhr
Burçin Avcioglu
Danke vill Maaal» - so begrüsste Kaya Yanar am letzten Sonntag um 14.30 Uhr sein Publikum im ausverkauften Hallenstadion Zürich und sorgte schon zu Beginn für eine Lachrunde. Übrigens, geplant war anfangs nur eine Abendshow um 20.00 Uhr. Nachdem jedoch diese nach 2 Monaten ausverkauft war und die grosse Nachfrage anhielt, wurde eine Zusatzshow für den Nachmittag angesetzt.

Der 38-jährige Comedian stand mit légèrer Kleidung auf der Bühne. Yanar wurde mit grossem Applaus und Pfeiffereien empfangen und begann anschliessend auch gleich mit seinem Programm. So verbrachte ich den Sonntagnachmittag mit intensivem Bauchmuskeltraining.
Den Titel zu seinem brandneuen Programm hat der Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund sehr gut ausgewählt, denn hierbei bleibt niemand verschont: Ob Italiener, Spanier, Holländer, Schweden, Engländer oder nicht zuletzt natürlich – Deutsche. Da Kaya nach einem guten Singleleben nun endlich eine Familie mit Kindern möchte – also richtig klischeehaft türkisch – ist er auf der Suche nach «Frau Yanar». Und da er diese Frau nun seit 38 Jahren nicht in Deutschland gefunden hat, machte er sich auf die Suche in ganz Europa. Apropos: Ein Grund seiner Reise ist auch, dass er eine «Mix-Beziehung» haben will, resp. seine Kinder sollen Mischlinge sein. So beschrieb er seine Traumfrau als gross, blauäugig und blond – genau das Gegenteil einer «typisch» türkischen Frau.
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Freitag, 02. Dezember 2011 um 15:54 Uhr
Daniel Fischer
Gestern, dem 1. Dezember 2011, fand in der Maag Event Hall in Zürich die Premiere jener Show statt, deren Namen ich mir nicht merken kann und dessen Zusammensetzung gegen alle Regeln der Kunst ist. So sahen es wohl auch die Darsteller selbst, machten sie sich doch über diese Namenstaufe lustig. Nach den Regeln der besagten Kunst war demgegenüber aber die in «Swisspäck»-Papier verpackte Comedy Show.

«Swisspäck» - bekanntlich den «Ratpack» nachempfunden – besteht aus den drei «Ewigi Liebien» – alle haben sich dort kennengelernt, nämlich: Fabio Romano, Eric Hättenschwiler und Gregor Altenburger. In diesem Jahr feierte eine reine «Swisspäck»-Show Riesenerfolge, das Set-up in diesem «Swisspäck of Weihachten» war dann auch durchaus einigermassen bekannt.
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Montag, 28. November 2011 um 17:20 Uhr
Gülsen Mercan
Letzten Freitagabend war es soweit. Die Weihnachtsshow „Swiss Christmas“ startete mit der Premiere zur zweiten Saison im zauberhaftem Weihnachtszelt auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon. Viele Prominente, Freunde des Veranstalters und Gäste waren eingeladen. Im Zelt erwarteten die rund 1100 Besucher viele Überraschungen; ein wunderschöner Dekor ganz in Rot, kleine Hütten mit Angebot von Weihnachtsartikeln und eine Darbietung von feinen Köstlichkeiten setzten die Gäste gerade und rechtszeitig zur Adventszeit in Weihnachtsstimmung.
Im diesjährigen Programm des Swiss Christmas stand die Sängerin Fabiennes Louves auf der Liste. Die erfolgreiche Musikerin bezauberte als Erste mit ihrer starken Stimme und wusste, wie sie den hohen Erwartungen des Publikums gerecht werden sollte. Mit dem speziell für „Swiss Christmas“ vom Hitproduzenten Roman Camenzind, der musikalischer Leiter der Show ist, komponierten Song „Wiehnachtsgeschänk“ begeisterte sie alle Zuschauer und zog sie in ihren Bann. Zwischendurch sorgte sie immer wieder mit ihrer aufgestellten und extravaganten Art für Aufmerksamkeit.
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