Es ist eine bekannte Tatsache, dass der Humor für die Genesung ausgesprochen wichtig ist. Der promovierte Mediziner Dr. Eckhart von Hirschhausen wäre so gesehen ein gutes „Heilmittel“. Er ist aber nicht der Einzige, welcher auf dieser Weise unterwegs ist. Auch ein anderer Mediziner, Ludger Stratmann, hatte mit dieser Art von Komödie bereits Erfolg.
Am 29. März lieferte nun Hirschhausen im Zürcher Volkshaus seine Therapie ab. Hirschhausen ist nicht nur ein Doktor, sondern auch ein Entertainer, wie es im Buche bzw. in Google steht. Er tanzt, singt, albert rum und interagiert mit seinem Publikum. Letzteres hätte in der ersten Hälfte noch etwas mehr sein können. Die ersten 30 Minuten widmete er sich hauptsächlich der Einleitung und gewann so die Herzen der Zuschauer.
Das Ganze wurde von sanften Klaviertönen begleitet. Nicht nur musste man öfters über seine Witze lachen, sondern er gab auch Einblicke in die Medizinische Welt und vermittelte so viel medizinisches Wissen. Einige Male bin ich mir vorgekommen, als wäre ich in einer Universitäts-Vorlesung über die menschliche Anatomie und Psychologie. Beispielsweise zeichnete er eine Grafik auf, in welcher er die Verhältnisse von Männlein und Weiblein im sozialen Verhaltensmuster erklärte.